Am Wochenende des 28./29. März 2009 fand der erste Workshop, organisisert vom Uilleann Pipers Club Schaffhausen, in Schaffhausen statt.
Am Samstag wurde nachmittags in verschiedenen Klassen unterrichtet. Gilles Tabary unterrichtete die Flötenklasse, Michel Sikiotakis die Uilleann Pipes Anfänger, Tiarnán Ó Duinnchinn die Uilleann Pipes Fortgeschrittenen, Ciaran Deloughry Fiddle, Dieter Sieber Concertina und Akkordeon und Marc Schwind Tin Whistle Anfänger.
Nach kurzer Zeit konnten alle Teilnehmer den richtigen Klassen zugeordnet werden, was in der Theorie einfacher ist als in Realität. Denn aufgrund der individuellen Unterschiede müsste man z.T. weitere Klassen anbieten, was faktisch nicht machbar gewesen ist. Gerade, wenn man sich der Lehrmethode der einzelnen Lehrer nicht gewohnt war, konnte man schnell ins Straucheln kommen. So wurde meist nicht ab Noten gespielt, sondern ab Gehör, was besonders schwierig für jene ist, die sonst ab Noten lernen.
So wurde also zwangsläufig das Gehör geschult und nach einiger Übung konnte man die ersten Stücke auswendig spielen.
Neben Tunes wurden auch Anblastechnik, Bogenführung und Musiktheorie unterrichtet, was zum regulären Spielen eine Abwechslung und Bereicherung darstellte.
Am Samstag Abend zeigten die Lehrer und befreundete Gäste, was sie auf ihren Instrumenten zaubern konnten! Erstaunlich, was aus einem Uilleann Pipes Full Set alles herauszuholen ist! Umso notweniger dann der spontane Vortrag von Charles Smith über "A piece of musical education", worin er ausführlich die Besonderheiten und Schwierigkeiten ber Uilleann Pipes darstellte.
Bis weit in die Nacht hinein wurde nach dem offiziellen Konzert getanzt und gesungen. Angeführt vom Dance Master John O'Keeffe von der "Carricove Ceilidh Band".
Am Sonntag wurde wiederum - ein wenig müder als am Samstag, aber hochmotiviert - weiter unterrichtet und vertieft, was am Vortag gelernt wurde.
Bei der anschliessenden fast schon zu erwartenden Session in einem Lokal wurde dann nochmals ausgiebig musiziert.
Der "1st Spring Workshop" war insgesamt ein voller Erfolg. Der Dank gebührt allen Organisatoren, Teilnehmern und Gästen, die sich für dieses Wochenende zeit genommen haben. Nicht zu vergessen seien aber auch die Lehrer, die viel Ausdauer und Geduld zeigten und viel Motivation für die Zukunft mitbrachten.