UPCS

Uilleann Pipers Club Schaffhausen

Fondue-Schlittel-Weekend Gommiswald 2014

Gepostet von am 16 Mrz 2014

(Erlebnisbericht von Sandra) Die Vorfreude war wieder gross auf das Wochenende in der Alpwirtschaft Klosterberg und Skiclub Hütte Gommiswald. Mit Schlafsack und Instrumenten bewaffnet trafen sich einige mutige zum Aufstieg in die Alphütte. Obwohl das Wetter nicht ganz so wollte, wie wir es gerne gehabt hätten, konnte dies unserer guten Laune nichts anhaben. Nach dem ca. Stündigen Fussmarsch erreichten die schnellsten unter uns die Alphütte, wo uns ein fröhlicher Tommy mit Belohnungstrunk und etwas zu knabbern erwartete. So gestärkt konnten wir dann irgendwann auch die Frage des Wie-,Wo-,Was-Schlafen klären. Nachdem alle irgendwo ein Plätzchen bezogen hatten, ging es schon bald in den gemütlichen Teil des Abends über. Sprich Musik, Essen und Trinken. Nach einigen guten irischen Klängen wurde das feine Fondue aufgetischt, wovon mehrere Portionen verspeist wurden, wie auch mehrere Flaschen ihr Ende nahmen. Satt und entspannt ging es mit Musik und Gesang weiter und nach dem feinen Dessert, wurde es noch ein Stückchen lockerer und es wurde bis spät in die Nacht hinein musiziert. Zu später…oder vielleicht auch schon früher Morgenstunde, fanden dann die letzten nach andächtigem Gesang auch ihre Ruhe. Der neue Tag brach mit Sonne an, die triefend die Dachhängel hinunter rann, was dem leckeren und währschaften Frühstück jedoch keinen Abbruch tat. Nach ein wenig Musik wurde beschlossen, sich noch ein wenig körperlich zu betätigen, so sind wir, brav im Gänsemarsch auf Wanderschaft gegangen. Unser Ziel war die Alp Egg wo wir uns dann auch ein feines Essen gönnten. Zwei vorwitzige Ponys besuchten das Restaurant, wer weiss, vielleicht hätte man ja noch was vom Salat abbekommen. Nach einem schnelleren Abstieg, als Aufstieg, machten wir es uns nochmals in der Skihütte gemütlich, sprich noch etwas Musik und das eine oder andere Getränke. Und wie es halt so ist, auch dieses Wochenende ging zu schnell vorbei und es wurde Zeit, sich auf den Rückweg zu machen. Dieser entpuppte sich als sehr schön, fand die Sonne doch noch ihren Weg durch dicke Wolken. So endet einmal mehr ein schönes Wochenende mit dem Uilliean Pipers...

Mehr

Gruseldinner Schloss Laufen 2014

Gepostet von am 15 Mrz 2014

(Erlebnisbericht von Philip) „Sind wir hier richtig?“ fragen wir uns, als wir durch die verlassenen Strassen vor Schloss Laufen in Schaffhausen liefen. Niemand scheint es an diesem ruhigem, kühlem Abend in diese Gegend zu verschlagen. Ein mulmiges Gefühl beschlich uns als würden wir beobachtet. Wir blickten uns um, aber niemand war zu sehen. Mit einer Ahnung über die dunkle Vergangenheit, die diesem Schloss möglicherweise widerfahren ist, näherten wir uns dem grossem, hölzernem Tor. Es ist verschlossen. Fabienne rückte näher zu mir, nahm meine Hand und sah mich fragend an. „Was machen wir nun?“,- „Ich denke, dies ist schon der richtige Weg.“ In dem Tor ist eine kleine Tür eingearbeitet, an dem ein grober Knauf heraussticht. Ich streckte meine Hand danach aus, als mit einem Ruck die Tür aufgerissen wurde. „WER DA?“, krächzte eine Stimme aus dem dunklen Innerem. Anscheinend ist doch noch Leben in den alten Gemäuern. Zumindest scheint der verwahrloste, in einer Kutte gewandete Mann, dessen Gesicht von einer Kapuze halb verdeckt blieb, durchaus lebendig. Aber so ganz sicher sollte man sich da ja nie sein. Immer noch auf der Hut, traten wir durch die Türe und wurden augenblicklich flankiert von dem Verwahrlostem sowie einem aus dem dunklem austretendem, bleichem in Metall gerüstetem Mann, welcher eine eindrückliche Hellebarde in der rechten Hand hielt. „Fabienne und Philip Cereto. Ich denke wir sind hier richtig!“, versuchte ich mit fester Stimme zu antworten, was mir nicht sonderlich überzeugend gelang. Begleitet von dem strengem Blick der Wache und der schnüffelnden Nase des Kuttenmanns wurden wir an den Ort geführt, an dem hoffentlich wir verköstigt und nicht anderen als Verköstigung dienen werden. Zumindest waren wir hier nicht allein in unserem Elend, sondern wir fanden uns in Gesellschaft einiger bekannter Gesichter wieder. Aber aus den Augen gelassen wurden wir nicht. Ob es nun die weisse Frau in ihrem Schlafgewand war, die immer an irgendeinem Fenster auftauchte und uns still beobachtete oder ein unschuldig aussehendes Kind, das aber verdächtig bleich und in Kleidern umher schlich, die vielleicht einem Designer vor 400 Jahren ein entzücktes Lächeln entlockt hätte, aber in unserer Epoche definitiv nichts zu suchen hatte. Nachdem uns ein imposanter Herr willkommen geheissen hat, wurden wir in den von Kerzenlicht beschienenem Saal begleitet, wo sich unsere kleine Truppe an einem gedecktem Tisch platzierte. Niemand wusste, was uns erwartet und so betrachteten wir uns den Saal mal näher. Es gab viel zu entdecken und vieles hätte...

Mehr

6. Bodhran Weekend in Beinwil am See

Gepostet von am 9 Mrz 2014

(Erlebnisbericht von Hans-Peter Hauser) Auch dieses Jahr vom 7.-9. März 2014, fand in Beinwil am schönen Hallwilersee ein Bodhran (Wikipedia) Wochenende mit diversen Workshops und anderen Highlights statt. Die Workshops waren in 4 Level unterteilt: Blutige Anfänger, Anfänger, Erfahrene und Fortgeschrittene. Da ich das erste Mal eine Bodhran in der Hand hielt, ging ich natürlich zu den Frischlingen, den blutigen Anfängern. Wir waren ca. 15 Leute in meinem Kurs, hatten 3 Thomas(e) und zwei Herren, die an der gleichen Strasse wohnen, sich aber erst im Bodhrankurs kennen lernten. Am Freitag als wir ankamen war das Wetter herrlich und alle hofften, dass es so bleiben würde. Es gab zwischen den Workshops immer wieder Pausen – in denen man üben sollte – die man allerdings mit Spaziergängen dem See entlang genoss. Nach einer kurzen Begrüssung und Einführung inklusive Tipps über das, was man tun und was man lassen sollte, begannen schon die ersten Workshops und es war vorbei mit der Ruhe. Das ganze Haus wurde wie ein Motor langsam in Bewegung gesetzt. Auch ich hatte nach einer Pause den ersten Workshop bei Tom Keller, der sich zusammen mit Rolf Wagels das Unterrichten an diesem Wochenende teilte. Die Schwerpunkte bei den Neulingen waren natürlich zuerst die Haltung der Bodhran und danach die Handhabung des Tippers (Schläger), für den sich extra Stevie Moises – ein professioneller Tippermaker – im Keller unseres Kurshauses eingenistet hatte. Bei ihm konnte man zuschauen wie er an seiner Drechselbank neue Tipper herstellte, z. B. welche aus Schlangenholz (Brosimum guianense); dieses Material besitzt eine sehr schöne Struktur. Oder man konnte an seinen Schlägern Anpassungen vornehmen lassen. Nach den ersten Lektionen war am Freitagabend noch Whisky Tasting auf dem Programm, jeder konnte einen oder mehrere Whiskys mitbringen und sie gegenseitig austauschen und davon kosten. Auch einzelne ältere Semester von Tropfen waren dabei, die schon lange auf die Erlösung aus der Flasche warteten, Sláinte!!! Die Nacht war kurz und nicht immer erholsam, so dass ich und meine anderen Zimmergenossen irgendwann in der Nacht den Kampf gegen den sägenden Mitinsassen unseres Schlags aufgaben und das Feld räumten. Wir fanden zum Glück in den beiden Unterrichtsräumen Asyl und verbrachten den Rest der Nacht dort auf unseren Matratzen, die wir durchs ganze Gebäude schleppen mussten. Wir waren uns einig, dass wir für die nächste Nacht eine bessere Lösung suchen müssten und dann zum Glück auch eine Alternative fanden. Am Samstagmorgen waren nach dem Morgenessen...

Mehr