UPCS

Uilleann Pipers Club Schaffhausen

Teatime und Dudelsack

Gepostet von am 5 Nov 2015

Der gemischte Chor Aawangen – Häuselnen, feiert sein 20. Jubiläum. Am Unterhaltungsabend vom 7. November, gestaltet der Chor eine Irisch- Schottische Chorreise. Auf den Reisen treffen sie auf Irische Musiker/innen vom UPCS, Irische Tänzerinnen von der Irish Dance School Schaffhausen und der United Maniacs Pipeband aus St.Gallen. Treten sie die abwechslungsreiche und unterhaltsame Reise mi uns gemeineinsam an. Viel...

Mehr

UPCS Tanz in den Muttertag

Gepostet von am 9 Mai 2015

Bal Folk mit Workshop vom 09.05.2015 Der fröhliche Klang der irischen Musik wehte mir bereits beim Betreten des Kirchhofplatzes entgegen. Dieser führte mich dann auch auf direktem Weg zur ‚Ochseschüür‘, dem reformierten Kirchgemeindehaus, wo der heutige Tanz-Workshop des Pipers Club Schaffhausen stattfinden sollte. Ich fand mich in einem schönen grossen Raum wieder, mit roten Fliesen, dicken weissen Steinwänden und einer mittigen Holzsäule. Hier lernte ich Kristel kennen, sie würde uns heute in die Kunst der alten französischen Tänze einführen. Dieter am Akkordeon und Iris an der Geige würden uns musikalisch begleiten. Die Mitglieder des Pipers Club halten es eher nach der irischen Pünktlichkeit, daher waren beim offiziellen Workshop-Beginn noch kaum Leute anwesend. Dies hielt uns aber nicht davon ab, schon die ersten Schritte zu üben. Nach Kristel’s Anweisungen stellten wir uns in einer Reihe auf und eh ich richtig wusste wie mir geschah, begann bereits die Musik zu spielen und wir machten, noch etwas unbeholfen, unsere ersten Bal Folk-Tanzsschritte. Drei vor, drei zurück, Schritte am Ort, dann noch eine Drehung und alles wieder von vorne. Dabei sollte auch der Takt der Musik nicht vergessen werden und die Arme sollten auch noch mitschwingen… Dass wir alle zu Beginn etwas überfordert waren, brauche ich wohl nicht zu erwähnen. Ehrlich gesagt konnte ich nur dank der uns bekannten Musik mithalten. Nach der zweiten Runde ging es schon wesentlich besser und nach der Dritten wagte ich es sogar, meinen Blick einmal von Kristel’s Füssen zu lösen. Der erste Unterbruch kam, als der Rest der Gruppe (mit einiger Verspätung 🙂 auch noch dazu stiess. Jetzt sollte es richtig losgehen und wir bildeten einen Kreis. Nun ging es Schlag auf Schlag: ‚Fröhlicher Kreis‘, ‚Branle double‘, ‚Chapelloise‘, ‚Branle du maître de maison‘. Es überraschte mich selbst wie erleichtert ich war, als Kristel uns nach diesen ersten gelernten Tänzen vorschlug, etwas zu trinken. Von den vielen Drehungen war mir auch schon leicht schwindlig und in meinen Beinen spürte ich wohl noch nie benutze Muskeln protestieren. In der Tat, ich hatte das Tanzen gründlich unterschätzt! Was so leicht aussah, war wesentlich anstrengender als wir wohl alle erwartet hatten. Aber dafür machte es auch umso mehr Spass je mehr Tänze man beherrschte. Der Takt der Musik sagte einem eigentlich immer, welcher Schritt gerade zu gehen war und so langsam verstanden wir auch den Aufbau der einzelnen Tänze. Weiter ging es mit ‚Siebenschritt‘, dem ersten wirklichen Paartanz. Nach jeder Runde...

Mehr

Le Son Continu – Musikfestival in Château d’Ars

Gepostet von am 14 Jul 2014

Nach mehr als 680 km im Automobil trafen zahlreiche Delegationen aus Schaffhausen und dem Rest der Schweiz in La Châtre in Frankreich ein. Die Zelte wurden auf dem Feld in Reichweite des Schlosses „Château d’Ars“ aufgeschlagen. Und schon bald wurde mit dem Musizieren begonnen. Da die Nacht schon schnell einbrach, wurde das Feuer entfacht und die Lichter in den Zelten angezündet. Am nächsten Tag öffnete das Festival die Pforte und alle Standen voller Vorfreude an den Kassen, um endlich die Billette in ein Armband umtauschen zu lassen. Im kleinen Waldstück hinter dem Schloss wurden viele kleine Holzhäuschen aufgestellt, wo über 100 Instrumentenbauer  ihre Meisterwerke präsentieren konnten. Ferner säumten zahlreiche Essens-und Trinkstände die schmalen Strässchen rund um das Waldstück. Die Stimmung während dem Festival war wie immer grossartig. Viele Konversationen bestätigten erfreut, dass die Atmosphäre deren aus den Anfangsjahren des Festivals glich. Das Nachfolge-Festival „Le Son Continu“ des legendären „Rencontres Internationales de Luthiers et Maîtres Sonneurs“ war  aus unserer Sicht ein voller Erfolg. Ob sich das Festival aus finanzieller Sicht gelohnt hat und ob die neue Organisation das Festival nächstes Jahr weiterführen kann, steht momentan noch in den Sternen. Wir drücken jedenfalls ganz fest alle verfügbaren Daumen zusammen! Wenn dieses Festival nicht mehr weitergeführt würde, wäre dies ein schwerer Schlag für die europäische Folk-Szene sein! Hoffen wir mal das alles Gut kommt! Nun genug mit den vielen Worten! Au revoir et à l’année prochaine!...

Mehr